Der Kirschlorbeer im Garten

Bei der Neu- oder Umgestaltung eines Gartens mit Sonnenschirm und einer Anlage z.B. einer natürlichen Hecke, ist eine solche aus Kirschlorbeer zu empfehlen. Diese in europäischen Breitengraden gut wachsende Grünpflanze sorgt durch einen schnellen Wuchs (etwa 30 cm pro Jahr) für einen zügigen Grundstücksabschluß oder Sichtschutz.

Selbst heiße und trockene Sommer kann die Pflanze gut überstehen, wenn sie gelegentlich gewässert wird. Sie ist winterhart und durch ihre immergrünen kräftigen Blätter auch ohne die namengebenden schwarzen Beeren ein attraktiver Blickfang. Sie kann sowohl als Einzelpflanze stehen, als Hecke oder auch als unterer Bewuchs höherer Bäume, deren Stämme nicht kahl im Garten stehen sollen.

Durch regelmäßigen Rückschnitt breitet sich der Kirschlorbeer schnell aus. Hier ist darauf zu achten, dass nach Möglichkeit nicht die Blätter durchtrennt werden, da diese dann eintrocknen und abfallen. Läßt man die Pflanze ungehindert wachsen, kann im Laufe der Jahre mit einer Wuchshöhe von bis zu 2,5 m gerechnet werden.

Gut ist mit dieser Pflanze auch ein im Garten anzulegender Sonnenplatz zu umgrenzen. Durch den dichten Blattbewuchs ist ein natürlicher Windschutz gegeben. Mit einem hier noch platzierten Sonnenschirm ist eine Stelle des Gartens eingerichtet, die sowohl vor unfreiwilligen Blicken schützt, als auch vor Wind und Sonnenbrand.

Die vor der Entstehung der "Kirschen" erst wachsenden Blütenstände bilden in ihren Weiß- und Cremetönen einen schönen Kontrast zu den sehr dunkelgrünen Blättern. Lediglich vorbeugend sollte man unwissende Besucher darauf hinweisen, dass es sich um einen Zierstrauch handelt mit nicht essbaren "Früchten".

Abzuschneidende Äste eigenen sich in der Regel allerdings nicht als Vasensträucher, da durch das Entfernen unterer Blätter zum Einstellen in Wasser der schmückende Teil fehlt.