Wie wird Kirschlorbeer richtig gedüngt?

Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist für seine Wuchsfreude bekannt, die ihn zu einer der beliebtesten Heckenpflanzen in unseren Gärten gemacht hat. Zuwächse von bis zu 40 cm pro Jahr sind durchaus keine Seltenheit.

Um aber ein so schnelles Wachstum vorlegen zu können, benötigt der Kirschlorbeer eine große Menge an Nährstoffen. Diese sind dem Strauch bei seiner Pflanzung als Vorratsdüngung in genügender Menge im Pflanzsubstrat beizugeben. Später ist besonders zu Beginn der Vegetationsperiode zu düngen. Spätestens ab August sollte keine Düngung mehr erfolgen, damit keine neuen Triebe mehr heranwachsen, die im Herbst den ersten Frösten zum Opfer fallen würden.

Die Vorratsdüngung erfolgt bei der Lorbeerkirsche im Idealfall durch Beimischung einer Gabe Mist - am besten eignen sich hierzu abgelagerter Kuh- oder Pferdedung - zum Pflanzsubstrat, das auch noch durch Hornspäne, Urgesteinsmehl und Blaukorn oder Nitrophoska anzureichern ist. Damit hat die Lorbeerkirsche eine gute Grundlage für ein gesundes und kräftiges Wachstum in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung.

Danach wird durch leichtes Einarbeiten organischen Düngers unter den Strauch gedüngt, auch hier haben sich Hornspäne oder Hornmehl bestens bewährt, wobei Hornmehl schneller abgebaut wird, während Hornspäne durch die gröbere Konsistenz länger vorhalten. Blaukorn ist ebenfalls oberflächlich leicht einzuarbeiten und verleiht dem Kirschlorbeer besonders farbkräftige und glänzende Blätter.

Allerdings verlangt diese Art der Düngung etwas Arbeitsaufwand, und danach sollte gegossen werden, damit die eingearbeiteten Düngergaben auch schnell angenommen werden können. Einfacher ist das Düngen durch mehrmalige Gaben flüssiger Mineraldünger, die dem Gießwasser beigegeben werden können, wodurch gleichzeitig ein Arbeitsschritt eingespart wird.