Gelbe Blätter am Kirschlorbeer

Beim Kirschlorbeer, der eigentlich ein immergrünes Gewächs ist, sollte es die Erscheinung von gelben Blättern bei richtiger Pflege und idealem Standort nicht geben. Falls doch gelbe Blätter auftreten können unterschiedliche Fakten die Ursache dafür sein.

Gelbe Blätter können beispielsweise nach dem Umpflanzen auftreten. Neue, veränderte Lebensbedingungen sind hier die Ursache. In diesem Fall genügt es, die betroffenen Äste zurückzuschneiden und abzuwarten. Das Problem wird sich von selbst beheben. Jedoch muss bei dieser Erscheinung immer genau nachgesehen werden, ob es sich wirklich um diesen natürlichen Vorgang handelt.

Einige Standortfaktoren können diese Wirkung an der Pflanze auch anders hervorrufen und sollten dann verändert werden, wenn das nach dem tatsächlichen Zustand der Pflanze noch möglich ist.

Die gelbe Verfärbung kann auch von einem Pilz an der Pflanze hervorrufen werden, der außer den Blättern auch den Rest der Pflanze so umfassend schädigen kann, dass sie vollständig entsorgt werden muss. Das passiert am häufigsten wenn der Standort zu feucht ist und sich Nässe im Wurzelbereich staut. Dabei bilden sich jedoch auch dunkle Verfärbungen am Stammbereich. Bei dieser Kombination sollte das Problem gut zu erkennen sein. Dabei kann bei rechtzeitigem Erkennen ein Verschneiden bis hinter den befallenen Stellen Hilfe bringen.

Neben diesem Problem gibt es weitere Standortfaktoren die zu den gelben Blättern führen können. Das wäre zum einen ein Mangel an Eisen, das als Bodeninhalt von der Pflanze aufgenommen werden kann. Dagegen kann eisenhaltiger Dünger Abhilfe schaffen.

Wenn die winterharten Pflanzen in der kalten Jahreszeit kein Wasser bekommen, kann das ebenfalls zu der Bildung von gelben Blättern führen. Die Pflanze muss also auch in frostfreier Zeit Wasser bekommen. Bei sehr starkem Frost unter der -20°C Marke kann es zum Erfrieren der Pflanze kommen.

Werden die Pflanzen in einem Gefäß und nicht ins Gartenbeet direkt gepflanzt, dann sollte das Gefäß ausreichend groß sein, da auch fehlender Platz die Pflanze zum Abwerfen der Blätter bringen kann. Ebenfalls ist ein Plastikgefäß auf jeden Fall eher als ein Tongefäß geeignet, da die Tongefäße bei Frost Schaden nehmen können. In der Variante mit der Pflanzung in Gefäße ist die Rettung der Pflanzen bei sehr starkem Frost relativ einfach möglich. Die im Beet stehenden Pflanzen sind dann schwieriger zu schützen.

Es ist also immer wichtig alle Faktoren zu prüfen um den Punkt zu finden der geändert werden sollte.