Verwendungsmöglichkeiten für Kirschlorbeer

Der Kirschlorbeer, auch als Lorbeerkirsche bekannt, wird wegen seiner auffälligen Traubenblüten und seiner an Kirschen erinnernden herbstlichen Früchte geschätzt. Hauptsächlich jedoch ist er wegen seines dichten Wuchses und seinen bis zu 15 cm großen Blättern ein beliebtes Gartengehölz. Da der Kirschlorbeer ein immergrünes Gewächs ist, wirkt er, als Hecke angepflanzt, auch im Winter als hervorragender Sichtschutz, was sein hauptsächlicher Verwendungszweck ist. Die zur Heckenpflanzung geeigneten Sorten werden bis über zwei Meter hoch und ergeben damit nicht nur eine optimale Grundstücksabgrenzung gegen öffentliche Strassen, sondern stellen auch gegen den Nachbarn eine echte Privatsphäre im eigenen Garten her. Gleichzeitig schützen sie vor kalten Winden und schaffen im Hochsommer ein gern genutztes schattiges Plätzchen.

Als Solitär oder in Gruppen gepflanzt, ist der Verwendungszweck des Kirschlorbeers in erster Linie ein dekorativer: er bietet durch seinen dichten Wuchs und seine auffälligen Blätter einen idealen Blickfang. Dabei ist alllerdings zu beachten, dass er wegen seiner Wuchsfreudigkeit in einem kleinen Garten schnell zu groß wird und andere Pflanzen verdrängen kann. Die Lorbeerkirsche neigt zur Selbstaussaat und kann sich, wenn in ihrer Umgebung nicht regelmäßig gemäht wird, schnell über den ganzen Garten ausbreiten. In einem großen Garten oder Park jedoch sind die farbenprächtigen Blüten, Früchte und Blätter ein optimaler Schmuck.

Ein weiterer Verwendungszweck einiger Sorten des Kirschlorbeers ist wegen ihres gedrängten Wuches und ihrer Unempfindlichkeit gegen Beschattung die Unterpflanzung unter höherem Baumbestand, Das kräftige Blattwerk bietet dann einen schönen Kontrast zu den meist zarteren Blättern der Bäume, deren Laub im Herbst der Lorbeerkirsche direkt als Dünger zukommen kann.